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Blutegeltherapie

Der medizinische Blutegel (Hirudo medicinalis) wird oft gleichgesetzt mit einem schwarzen, glitschigen, ekeligen Wurm. Das ist er aber nicht. Bei genauer Betrachtung wird man feststellen, dass er farbig ist und eine bunte Zeichnung besitzt. Zudem ist er ein sehr eleganter Schwimmer.

Der Blutegel ist ein gutes Beispiel für das „Nehmen und Geben“ der Natur.

Der Egel bekommt von seinem Wirt (Tier oder Mensch), beim einmaligen Saugen Nahrung, die bis zu zwei Jahre ausreicht
Dafür gibt er seinem Wirt einen Wirkstoffkomplex, der unter Anderem gerinnungshemmend, entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und schmerzlindernd wirken kann. Er sorgt also dafür, dass sein Wirt durch seinen Biß nicht erkrankt und unterstützt auch noch dessen Gesundheit.

Einige Wirkstoffe im Speichel (Saliva) des medizinischen Blutegels:

Hirudin ist ein Blutgerinnungshemmer, der auch als selektierter Wirkstoff beispielsweise in Salben gegen Blutergüsse Verwendung findet.

Calin ist ebenfalls ein Blutgerinnungshemmer und bewirkt das circa zwölf Stunden dauernde Nachbluten der Bissstelle. (sanfter Aderlass)

Die Wirkstoffkomposition der Saliva, die bis heute nicht komplett geklärt ist, wird durch weitere Substanzen wie etwa Faktor X a-Hemmer, LDTI und Egline abgerundet.

Wo kann der Blutegel helfen?

  • Gelenkentzündungen (Arthritis, Arthrosen)
  • Muskelverhärtungen (Myogelosen)
  • Erkrankungen des Sehnen- und Bänderapparates
  • Blutergüsse (Hämatome)
  • Hufrehe
  • Ekzeme
  • Wundheilungsstörungen

Ich verwende ausschließlich für medizinische Zwecke in Deutschland gezüchtete und als Arzneimittel zugelassene Blutegel.

Die von mir angewandten Diagnosen und Therapie handelt es sich und Verfahren der alternativen Veterinärmedizin, deren Wirksamkeit bisher wissenschaftlich noch nicht nachgewiesen und anerkannt sind.